Die Pseudogicht – Die Chondrokalzinose

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Die Pseudogicht – Die Chondrokalzinose
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Kapitelumfang:
5 Seiten
Themenbereich:
Allgemein
Leseprobe
Als Pseudogicht oder Chondrokalzinose bezeichnet man eine Gelenkerkrankung, bei der es zur Ablagerung einer kalkartigen Substanz in Knorpelgeweben kommt. Mit einer Gicht-Erkrankung, die auf einer Erhöhung der Harnsäurewerte im Blut beruht, hat die Erkrankung nichts zu tun. Jedoch können beide Erkrankungen zur schmerzhaften Entzündung eines Gelenks führen. Weil die Erkrankung in ihrer akuten Form einem Gichtanfall ähnelt, wird sie bei Auftreten dieser Entzündung auch als Pseudogicht bezeichnet.

Die treffendere Bezeichnung der Erkrankung ist Chondrokalzinose, für die es jedoch keinen deutschen Begriff gibt. Aus dem Begriff ist abzuleiten, dass es bei der Erkrankung zu einer Ablagerung von Kalk (Kalzinose) in Form von Kristallen v.a. im Knorpel (griech. chondros = Knorpel) kommt.

Der vollständige und genaue Name der Erkrankung ist Kalziumpyrophosphatarthropathie. Er wird jedoch auch unter Medizinern wegen seiner Sperrigkeit nur selten verwendet. Prinzipiell kann jedes Gelenk und auch anderes Gewebe im menschlichen Körper von einer Chondrokalzinose betroffen sein. Mit mindestens 50% ist das Knie mit seinen Menisken am weitaus häufigsten befallen.

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Alle Texte und Abbildungen in Leseprobe und Vorschau sind Auszüge aus dem Buch Orthopädie für Patienten von Dr. Christoph Klein, erschienen im Verlag Michels-Klein.

Hardcover Printausgabe: 827 Seiten, ISBN 978-3-944070-00-1, € 49,95.
(auch erhältlich als E-Book-Gesamtausgabe und in 8 E-Book-Teilausgaben)

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