Orthopädie für Patienten | Alle Kapitel zum Schlagwort Kahnbein - Orthopädie für Patienten
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Kahnbein

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    Für ein besseres Verständnis der Erkrankungen am Fuß werden in diesem Kapitel die wichtigsten anatomischen Strukturen benannt und ihre Funktionen erläutert. Auf die Anatomie der Blutgefäße und der Nerven wird bewusst nicht eingegangen. Obwohl deren genaue Kenntnis für die ärztliche Behandlung von größter Bedeutung ist, ist sie für den Patienten eher verwirrend, zu komplex und für das Verständnis von Erkrankungen am Fuß von geringerer […]

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    Unter einem Knick-Senkfuß und einem Knick-Plattfuß versteht man Fußdeformitäten, bei denen es zu einer Abflachung bzw. einem Einsinken des auf der Innenseite des Fußes gelegenen sog. Fußlängsgewölbes kommt. Zusätzlich verändert sich die Stellung der Ferse, sie neigt sich unter Belastung nach innen und der Vorfuß weicht etwas nach außen ab. Dabei sind die Ausprägung der Deformität, die Beschwerden und die Auswirkungen für den Patienten […]

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    Ein zusätzlicher Fußknochen ist ein rundlicher und etwa 2-10 mm großer Knochen, der an verschiedenen Stellen des Fußskeletts zu finden ist. Meist ist er ohne Bedeutung, verursacht keine Schmerzen und wird in der Regel zufällig auf einem Röntgenbild entdeckt. Es werden etwa 40 verschiedene Zusatzknochen am Fuß beschrieben.

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    Der hintere Schienbeinmuskel (Musculus tibialis posterior) entspringt von der Rückfläche (lat. posterior = hinterer) des Schienbeins (Tibia), des Wadenbeins (Fibula) und von einer beide Knochen verbindenden Membran. Seine Sehne verläuft wie ein Steigbügel hinter dem Innenknöchel bis unter die Fußsohle, wo sie sich verzweigt. Sie setzt unter anderem am Kahnbein (Navikulare), an den Würfelbeinen (Kuneiforme) und an den Mittelfußknochen (Metatarsale) an.

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    Die Abnahme der Knorpeldicke und die zunehmende Schädigung des Knorpelüberzugs eines Gelenks werden als Arthrose bezeichnet. Sie kann prinzipiell an allen Gelenken des Fußes auftreten. Dieses Kapitel geht auf den Verschleiß am oberen und unteren Sprunggelenk sowie an der Fußwurzel ein.

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    Für ein besseres Verständnis von Erkrankungen der Hand werden in diesem Kapitel die wichtigsten anatomischen Strukturen benannt und ihre Funktionen erläutert. Auf die Anatomie der Blutgefäße wird bewusst nicht eingegangen. Obwohl deren genaue Kenntnis für die ärztliche Behandlung von größter Bedeutung ist, ist sie für den Patienten eher verwirrend, zu komplex und für das Verständnis von Erkrankungen der Hand von geringerer Bedeutung.

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    Das Handgelenk besteht aus mehreren Einzelgelenken. Das größte Einzelgelenk ist das körpernahe (proximale) Handgelenk, das sog. Radiokarpalgelenk. Es wird von der Speiche (Radius) und der Elle (Ulna) auf der einen Seite sowie von Kahnbein (Skaphoid oder Navikulare), Mondbein (Lunatum) und Dreiecksbein (Triquetrum) auf der anderen Seite gebildet. Auch Elle und Speiche bilden an ihren körperfernen Enden gemeinsam ein kleines Gelenk, das sog. Radioulnargelenk.

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    Um bei einer orthopädischen Erkrankung die richtige Diagnose stellen zu können, sind sowohl Gespräche als auch Untersuchungen notwendig. Dabei wird in der Regel zunächst in einem persönlichen Gespräch die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und das genaue Abfragen der Beschwerden erfolgen. Auf Basis der Ergebnisse dieses Gesprächs dienen anschließende Untersuchungen dazu, die vermutete Diagnose zu bestätigen oder andere Ursachen der Beschwerden auszuschließen.