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Achillessehne

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    Für ein besseres Verständnis der Erkrankungen am Fuß werden in diesem Kapitel die wichtigsten anatomischen Strukturen benannt und ihre Funktionen erläutert. Auf die Anatomie der Blutgefäße und der Nerven wird bewusst nicht eingegangen. Obwohl deren genaue Kenntnis für die ärztliche Behandlung von größter Bedeutung ist, ist sie für den Patienten eher verwirrend, zu komplex und für das Verständnis von Erkrankungen am Fuß von geringerer […]

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    Die Achillessehne bildet sich aus den Sehnen der Wadenmuskeln und setzt an der Hinterkante des Fersenbeins (Kalkaneus) an. Es ist die Sehne im menschlichen Körper, die den stärksten Belastungen ausgesetzt ist. Bei jedem Schritt hebt sie durch Senken der Fußspitze den gesamten Körper an. Während des Laufens ist ihre Belastung noch wesentlich höher und kann bis zum 8-Fachen des Körpergewichts betragen.

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    Der Begriff Achillodynie ist eine Sammelbezeichnung für schmerzhafte Erkrankungen der Achillessehne und ihres Sehnengleitgewebes sowie Schmerzzustände in der Umgebung der Achillessehne.

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    Die Haglund-Ferse (benannt nach dem schwedischen Orthopäden Patrik Sims Emil Haglund, der diese Erkrankung 1928 beschrieb) ist eine schmerzhafte Schleimbeutelentzündung (Bursitis) zwischen Achillessehne und Fersenbein. Sie ist bedingt durch eine knöcherne Vergrößerung am hinteren Teil des Fersenbeins.

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    Als Fersensporn bezeichnet man eine meist spitze knöcherne Ausziehung (Sporn) an der Rückseite oder der Unterseite des Fersenbeins. Die Spornbildung ist Folge einer vermehrten Belastung der dort ansetzenden Sehne. Der Sporn selber führt dabei zu keinen Beschwerden.