Orthopädie für Patienten | Themenbereich Halswirbelsäule (HWS) - Orthopädie für Patienten
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Verlag Michels-Klein

Halswirbelsäule (HWS)

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    Der Nackenschmerz ist ein Schmerz, der vorwiegend an der Halswirbelsäule und am angrenzenden Nacken auftritt. Er wird als Zervikalgie oder Cervicalgie (lat. cervix = Hals, griech. algos = Schmerz) bezeichnet. Über die Ursache des Schmerzes sagt der Begriff nichts aus.

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    Von einem Nacken-Armschmerz spricht man, wenn ein Schmerz an der Halswirbelsäule beginnt und bis in einen oder in beide Arme zieht. Der Schmerz wird als Zervikobrachialgie bezeichnet. Er setzt sich aus dem Begriff des Nackenschmerzes (Zervikalgie; lat. cervix = Hals) und dem Begriff des Armschmerzes (Brachialgie, lat. brachium = Arm) zusammen. Die Schmerzwahrnehmung im Arm ist auf eine Reizung der in den Arm ziehenden […]

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    Als Bandscheibenvorfall bezeichnet man die Verlagerung von Bandscheibengewebe nach außen, meist in Richtung Wirbelkanal. Während es bei der Bandscheibenvorwölbung nur zu einer geringen Verschiebung von Bandscheibengewebe kommt, kommt es beim Vorfall zu einer deutlichen Verlagerung des Gewebes aus dem Inneren der Bandscheibe durch den äußeren Faserring der Bandscheibe heraus.

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    Verschleißerscheinungen sind mit dem Alter zunehmende natürliche Veränderungen des menschlichen Körpers. Fast jedes Gewebe unterliegt diesen Vorgängen. Am Bewegungsapparat werden verschleißbedingte Veränderungen als degenerative Veränderungen bezeichnet. Dieser Begriff ist der genauere, weil das Wort verschleißbedingt andeutet, dass eine übermäßige Beanspruchung Voraussetzung für die Abnutzung ist. Eine hohe körperliche Beanspruchung kann ggf. die Veränderungen beschleunigen. Das Gewebe unterliegt jedoch einem natürlichen Alterungsprozess, der eben auch […]

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    Wirbelkörper und Wirbelbögen bilden einen knöchernen Ring, durch den das Rückenmark zieht. Diese Ringe der einzelnen Wirbel von Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule bilden den knöchernen Teil des Wirbelkanals oder Spinalkanals. Kommt es zu einer Verengung (Stenose; griech. stenos = eng) des Wirbelkanals, spricht man von einer Spinalkanalstenose. An der Halswirbelsäule heißt sie zervikale Spinalkanalstenose, an der Lendenwirbelsäule lumbale Spinalkanalstenose.