Außenbandverletzungen am oberen Sprunggelenk

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    Außenbandverletzungen am oberen Sprunggelenk
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    Kapitelumfang:
    5 Seiten
    Themenbereich:
    Fuß
    Leseprobe
    Das obere Sprunggelenk wird an seiner Außenseite vor allem von 3 Bändern stabilisiert. Sie werden als Außenbänder bezeichnet. Kommt es durch Umknicken des Fußes zu einer Zerrung der Bänder, spricht man von einer Distorsion (Sprunggelenksdistorsion). Kommt es zu einem Zerreißen eines oder mehrerer Bänder, wird von einer Ruptur gesprochen (Bänderriss, Außenbandruptur).

    Das obere Sprunggelenk wird von Schienbein (Tibia), Wadenbein (Fibula) und Sprungbein (Talus) gebildet. Es ermöglicht das Anheben und Senken des Fußes in einem Umfang von insgesamt ca. 70°. Seine Funktion lässt sich gut mit einem Scharnier vergleichen. Häufig wird die Abkürzung OSG für oberes Sprunggelenk verwendet.

    Die Drehung des Fußes nach innen mit gleichzeitigem Anheben des Fuß-Innenrands wird als Supination bezeichnet. Eine unkontrollierte Bewegung in diese Richtung führt oft zu einem typischen Umknicken des Fußes, weshalb häufig von einem Supinationstrauma gesprochen wird.

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    Alle Texte und Abbildungen in Leseprobe und Vorschau sind Auszüge aus dem Buch Orthopädie für Patienten von Dr. Christoph Klein, erschienen im Verlag Michels-Klein.

    Hardcover Printausgabe: 827 Seiten, ISBN 978-3-944070-00-1,  € 49,95.
    (auch erhältlich als E-Book-Gesamtausgabe und in 8 E-Book-Teilausgaben)

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