Die Einklemmung des Speichennervs am Ellenbogen – Das Supinatorsyndrom

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    Die Einklemmung des Speichennervs am Ellenbogen – Das Supinatorsyndrom
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    Kapitelumfang:
    3 Seiten
    Themenbereich:
    Ellenbogen
    Leseprobe
    Der Speichennerv (Radialis-Nerv, Nervus radialis) bildet sich aus Nerven, die das Rückenmark seitlich an der Halswirbelsäule verlassen. Er zieht in den Arm und steuert einige Muskeln (Motorik) am Arm. Des Weiteren leitet er einen Teil des Hautgefühls (Sensibilität) des Arms und des Handrückens zum Gehirn. Wird er bei seinem Verlauf durch den sog. Supinator-Muskel eingeklemmt, wird dies als Supinatorsyndrom bezeichnet.

    In Höhe des Speichenköpfchens (Radiusköpfchen) teilt sich der Nerv auf. Sein tiefer Ast (Ramus profundus) versorgt die Streckmuskeln des Unterarms, sein oberflächlicher Ast (Ramus superficialis) vermittelt das Hautgefühl an einem Teil des Unterarms und des Handrückens.

    Der tiefe Ast verläuft durch den Supinator-Muskel (Musculus supinator) hindurch. Beim Drehen der Handinnenfläche nach oben (Supination) wird dieser Muskel angespannt. Der Raum, durch den der Nerv durch den Muskel zieht, wird häufig als Loge oder Schlitz bezeichnet. Daraus ergeben sich Bezeichnungen für die Erkrankung wie Supinator-Logensyndrom oder Supinator-Schlitzsyndrom.

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    Alle Texte und Abbildungen in Leseprobe und Vorschau sind Auszüge aus dem Buch Orthopädie für Patienten von Dr. Christoph Klein, erschienen im Verlag Michels-Klein.

    Hardcover Printausgabe: 827 Seiten, ISBN 978-3-944070-00-1, € 49,95.
    (auch erhältlich als E-Book-Gesamtausgabe und in 8 E-Book-Teilausgaben)

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