Erkrankungen der Schleimbeutel

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    Erkrankungen der Schleimbeutel
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    Kapitelumfang:
    5 Seiten
    Themenbereich:
    Allgemein
    Leseprobe
    Schleimbeutel sind Gebilde unterschiedlicher Größe, die aus einer Kapsel aus Bindegewebe bestehen. In ihrem Inneren sind sie wie Gelenke von einer Schleimhaut (Synovialis) ausgekleidet, die im gesunden Zustand eine geringe Menge von Flüssigkeit (Synovialflüssigkeit, Synovia) bildet.

    Aufgabe der Schleimbeutel ist die Verteilung von Druck, wie er z.B. entsteht, wenn ein Muskel, eine Sehne oder auch Haut über Knochen reibt. In der Nähe der meisten Gelenke liegen zahlreiche Schleimbeutel. Sie wirken wie ein mit Wasser gefülltes Kissen und schützen so die weichen Muskeln oder Sehnen vor einer Reizung durch den harten Knochen. Ein Schleimbeutel wird als Bursa bezeichnet, eine Schleimbeutelentzündung als Bursitis.

    In einigen Fällen besteht eine Verbindung zwischen einem Schleimbeutel und dem Inneren eines Gelenks. Das bekannteste Beispiel hierfür ist die sog. Baker-Zyste am Knie. Damit ist ein Schleimbeutel in der Kniekehle gemeint, in dem sich in Folge einer Erkrankung am Kniegelenk überschüssige Gelenkflüssigkeit ansammelt. Der Name Baker-Zyste geht auf den englischen Chirurgen W.M. Baker zurück, der im 19. Jahrhundert lebte.

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    Alle Texte und Abbildungen in Leseprobe und Vorschau sind Auszüge aus dem Buch Orthopädie für Patienten von Dr. Christoph Klein, erschienen im Verlag Michels-Klein.

    Hardcover Printausgabe: 827 Seiten, ISBN 978-3-944070-00-1, € 49,95.
    (auch erhältlich als E-Book-Gesamtausgabe und in 8 E-Book-Teilausgaben)

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